zurück (zur Linkseite)     zeige große Schriften   

Wie ich auf die Idee gekommen bin, eine eigene Internetseite speziell für Reinhard Pirnbacher zu starten?
Da ich auch gerne beobachte, wie der letzte Besucher das Fest verlässt, hatten Herr Pirnbacher und ich in Thalgau im Gasthof Santner Gelegenheit miteinander zu sprechen. Bei den Festland-Außensendungen (je nach Lokalität bis zu 400 mögliche Gäste) ist es relativ leichter, eine Platzkarte zu ergattern, als auf den kleinen Schiffen (max. 130-150 Gäste). Ich wollte (im Oktober 2010) endlich definitiv Bescheid wissen, ob die Kreuzfahrt 2011 in sichtbare Nähe gerückt sei. Daraufhin erklärte mir Herr Pirnbacher, dass das kürzlich in Kraft getretene ORF-Gesetz viele Auswirkungen auf die Werbemöglichkeiten des ORF hätte. Damit meine ich, wesentliche Beschneidungen, Einschränkungen, Kürzungen. Davon ist nun auch die ORF-eigene Internet-Unterseite der Plattenkiste betroffen. "Und wenn ich nun eine eigene private Seite einrichte" erklärte mir Herr Pirnbacher verständlicherweise mit einem zornigen Unterton, "dann darf ich dort alles und noch viel mehr einstellen, als ich es beim ORF je gedurft habe." "Ja, gut. Dann werden wir das durchführen." erwiderte ich. "Ich habe einmal einen kleinen HTML-Kurs besucht, und bereits eine kleine Probeseite für einen Bekannten gebaut. Muss ich mich 'nur mehr' kundig machen, wie ich zu einer eigenen Domain für uns komme."

hier sollte mein erstes Logo sein: Den Fans der Pirni Plattenkiste

Warum habe ich gerade zur 300. Sendung gestartet?
Just im Herbst und Winter vergangenen Jahres war ich dann in meinem Hauptberuf derart viel eingesetzt, weil wir zum Teil gröbere Umstellungsprojekte abwickelten, sodass ich nur geringste Zeitinvestitionen in das Hobby Plattenkiste tätigen konnte. Als Herr Pirnbacher dann ein paar Sendungen vor der 300. darauf hinwies, dass diese als Jubiläumssendung live moderiert würde, wusste ich zwar schon Bescheid, dass die Firma Lederhaas (www.lederhaas.st) in der Steiermark ein nettes Angebot präsentierte. Einzig, ich konnte es nicht glauben. Und mir fehlte noch dieser Anstoß zum Start. Nun der kam ja per Radio ins Haus geliefert. In den letzten Monaten gelingt es mir immer öfter, den Sonntag-Abend tatsächlich für Pirni-Live frei zu halten. So auch bei dieser Erstverlautbarung.Über den Satelliten-Empfang mit modernerem Receiver ist das einfach toll. Die Aufnahme per Internet lässt dadurch wunderbar steuern. Da gibt es eine Verzögerung um mehrere Sekunden. Die vielen Kurven in den Netzwerkleitungen ... :-) Und als ich so einmal eine Nacht etwas länger werden ließ, stieß ich auf viele interessante Artikel mit Herrn Pirnbacher und Frau Schiller. Einer war der Steckbrief von Reinhard Pirnbacher, in dem sein Geburtstag mit 5.3.1951 festgeschrieben stand.

Da fiel mir als erstes die besondere Jahres-Differenz zum 5.3.2011 auf. Ich dachte mir, ich will es schaffen die Erstlings-Seite zeitgerecht als Geburtstagsgeschenk zu "übergeben". Das gelang auch. Allerdings waren anscheinend so viele Leute über diesen Termin informiert, dass mir Herr Pirnbacher (ich schätze wegen Überlastung) keine Antwort-Mail zukommen ließ. Zu einem solchen Anlass könnte man über eine Werbesekunde zu viel hinwegsehen, dachte ich mir. Aber wie absprechen, dass es nicht verboten (geschnitten) wird? Ich hoffte und zitterte, dass meine Mail auch tatsächlich ins Blickfeld gerückt war. Außer, dass die Seite tatsächlich funktioniert, wusste ich gar nichts. Und dann kam der 13.3.2011. Meine Gattin und ich freuten sich einfach, dass wir diesem besonderen Ereignis beiwohnen durften. Plötzlich gingen da hübsche Damen mit Mikrofonen herum, und baten noch vor der Sendung um Wortspenden. Auch ich wurde speziell interviewt, gleich mit der direkten Frage (sinngemäß wiedergegeben): "Sie haben eigens eine Internetseite eingerichtet für Pirnis Plattenkiste?" Und dann holte mich Herr Pirnbacher persönlich vom Parkett. Ich dachte, mein Plattenwunsch (der Kaiserwalzer, passend zu Bad Ischl) wäre von einer zweiten Dame gewünscht worden, die an seiner Seite wartete. Ist schon vorgekommen, dass mehrfach-gleich-Wünsche in einem Aufwasch mit allen betieligten Personen abgehandelt wurden. Dass mich Herr Pirnbacher dann speziell und nur auf die neue Domain ansprach überraschte mich im positivsten Sinn. Ich hielt meine karge Sprechkunst sehr in Grenzen, wir waren schließlich echt live um 19.30 Uhr. Und die Tanzminuten sind durch die vielen Interview-Unterbrechungen auch gezählt. :-) Ab dem 13. März hatte ich plötzlich eine gestiegene Anzahl an Zugriffen und Zugriffs-Benutzern im Vergleich zu den beiden vorigen Wochen zu verzeichnen. Auch die ersten Fremd-Mails trudelten ein. Ich war in einer derartigen Hochstimmung, wie ich sie mir nicht zu erträumen gewagt hatte. Und wenn ich mir die Salzburg-Heute-Sendung vom 14.3.2011 ansehe, höre ich da eine gewisse Tradition bezüglich Startterminen in Plattenkistenkreisen (50. Nationalfeiertag = 1. Pirnis Plattenkiste). Inzwischen habe ich von mehreren unserer Bekannten im Oberpinzgau erfahren, dass sie uns im Fernsehen beobachtet haben. Hier gleich noch besten Dank an Martin Bachmaier vom Burgeck in Krimml (http://www.burgeck.com/), der mir sagte, die Sendung kannst du dir auch nachträglich auf der ORF-Internetseite ansehen.

hier sollte mein erstes Logo sein: Den Fans der Pirni Plattenkiste

Warum ich mir die Arbeit tatsächlich unentgeltlich als Hobby antun will?
Kurzzeitig durften nicht einmal die bereits gespielten Titel unter http://salzburg.orf.at/studio/stories/2501285/ veröffentlicht werden. Als dann eine Platten-Livewunsch-Sendung an einem Feiertag wiederkehrte, muss den Machern denn doch klar geworden sein, dass eine der besten Sendungen (wenn nicht die beste) die der ORF zur Zeit zu bieten hat mit aller Gewalt abgewürgt werden würde. So entstand offensichtlich das Schlupfloch, wengistens die Texte der gespielten Oldies wieder zu veröffentlichen. Aber sonst bleibt halt alles zu. Mir war es eine besondere Lieblingsbeschäftigung, zu erkunden ob ich (und meine Gattin) vielleicht in den Bildergalerien zu erkennen wären. Beziehungsweise, ob ich bereits den einen oder anderen Fan kennen könnte. Und wenn dann noch die besondere Mühe eines Zusatztextes wie "Zwei Wiener Paare im Walzerschritt" haarscharf auf die gezeigte Situation passte, dann schlug mein Herz besonders hoch. Diese Situation will ich anderen Fans auch zugedeihen lassen. Ich weiß aus Excel-Foren, welche erhebenden Gefühle in mir entwickelt werden können, wenn ich einfach anderen Wissen zur Verfügung stelle, und dabei selbst noch viel lernen darf.

hier sollte mein erstes Logo sein: Den Fans der Pirni Plattenkiste

Will ich auch einen kleinen Einblick in meine Arbeitsumgebung geben:

das Bild von einem meiner Lieblingsarbeitsplätze

Ich muss zugeben, das Bild entstand im November 2010. Aber im März 2011 waren die Verhältnisse fast genau gleich. Schnee bis ins Tal. Nur am Südhang schimmert die Wiese durch. Am Nachmittag bis zu 25 Grad im Veranda-Schatten. Das Bild zeigt recht gut, unter welch schwierigen Arbeitsbedingungen ich manchmal entwickeln muss :-)

hier sollte mein erstes Logo sein: Den Fans der Pirni Plattenkiste

Eine der unglaublichen Geschichten zur 300.
[Wenn Pirnbacher ruft, dann kommen wirklich alle. "Und wenn's mit zwa Gähsteck'n is." Ich selbst hatte noch am Samstag vormittag überlegt, mit dem Rollstuhl einzufahren, wenn nicht anders möglich.] Diesen Zusatztext habe ich bei Bild 15 der Galerie 300 eingestellt. Hier möchte ich die genaueren Hintergründe ausführen: In der Woche vor dem 13.3. hatte ich bei uns im VVD (Volkswagen VersicherungsDienst) in einem unserer Netz-Verteiler-Räume viele Nummern von Kabel und Dosen aufschreiben müssen. Das erledigte ich mutig in gebückter Haltung, über mehrere Stunden. Der Raum sollte auch gleich einmal belüftet werden. Und am nächsten Tag spürte ich die Nachwirkungen recht gut. Ich meinte, wieder einmal einen ordentlichen Muskelkater im Rückenbereich zu haben. Mit etwas Vorsicht bei jeder Bewegung schaffte ich den Mittwoch, Donnerstag und auch den Freitag. Wobei ich am Freitag früh leichte Probleme beim Anziehen meiner Socken hatte. Aber sonst ging es mir ja noch ganz gut. Am Freitag den 11.3. hatten meine Gattin und ich schon lange (unabhängig von der 300. Plattenkiste) geplant gehabt, für eine Woche nach Neukirchen am Großvenediger zu fahren. Dies taten wir auch, diesmal allerdings ließ ich ganz freiwillig meine Gattin ans Steuer (! :-) ). Ich nutzte die ersten Stunden, um etwas zu schlafen, und ich hatte mich so gut in den Sitz gezwängt, dass ich bei unserer ersten Rast keine Schmerzen mehr verspürte. Die weitere Fahrt lenkte ich den Wagen, um meine Gattin von der Anstrengung zu entlasten. Und bis zum Einschlafen war auch alles in Ordnung. Als ich jedoch Samstag in der Früh erwachte, wollte ich mich ganz normal im Bett umdrehen. Dies war dann eine Angelegenheit von 3 Minuten. Der Teufel hatte mein Kreuz mit tausend Spitzen versehen, glaubte ich. Nachdem ich bemerkte, dass bis 11:30 Uhr keinerlei Verbesserung eingetreten war, und auch keine Hoffnung auf Schmerzlinderung bestand, ließ ich mich von meiner Gattin ganz leicht überreden ("Jetzt wird aber 141 angerufen, sonst kracht's!"). Ich erreichte um 11:37 Uhr Herrn Dr. Lampl aus Bramberg, der mir höflich die Vorinformation bestätigte, dass die Sprechstunde um 11:30 Uhr beendet war, und informierte mich, dass die nächste um 17:00 Uhr beginnen würde. Doch schon kurz nach seiner Nachfrage, ob ich es überhaupt so lange aushalten würde, meinte er: "Wissen's was, kommen's in einer halben Stunde vorbei." Das Angebot hielten wir auch pünktlich ein. Ich sah mich schon einen Rollstuhl ausfassen, um meine Rückenwirbel zu schonen. Meine Ängste von Bandscheibenvorfall oder ähnlich schlimmen Dingen beseitigte Dr. Lampl recht schnell, als er sagte: "Die Hexe hat sie beschossen. Wenn Sie brav liegen bleiben, und einschmieren, und die Pulver nehmen wird das relativ bald gut sein. Nach der Injektion, die ich Ihnen gleich verabreiche." Er dachte an einen Zeitrahmen von ein bis zwei Wochen, legte sich aber nicht genau fest. Natürlich hielt ich mich an die Anweisungen (angewinkelte Beine beim Liegen, den Rest des Tages liegen, etc.) und am Sonntag vormittag bei der Kontrolle (und 2. Injektion) fühlte ich mich tatsächlich schon sehr gut. Als Dr. Lampl meinte: "Morgen Montag habe ich normal Ordination, da können Sie gerne noch eine 3. Injektion haben, wenn es noch weh tun sollte." erwiderte ich schüchtern: "Morgen haben Sie aber nur bis 12:00 Uhr." "Ja, den ganzen Vormittag." "Aber wir müssen noch rasch nach Bad Ischl fahren, heute. Und wir werden auch dort übernachten. Das könnte knapp werden, denke ich." Daraufhin unterstützte seine Gattin Frau Lampl mit den Worten: "Autofahren ist in Ihrem Zustand aber nicht optimal. Das könnte die Situation verschlimmern." Wie sollte ich erklären, dass mir die 300. Jubiläumssendung wichtiger war als meine gänzliche Gesundheit? Jedenfalls wollte ich den Ausflug nicht verheimlichen. Von Neukirchen am Großvenediger dauert die Fahrt auch nur 2:55 Stunden. Von Wien hätten wir gar mit 3:05 Stunden rechnen müssen. :-) Schließlich gibt es immer jemand, der dann erzählt, dass ich mich den Ratschlägen meines Arztes widersetzt habe. Und ich tat auch gut daran, denn ich versuchte am Abend vorsichtig einen ersten Tanz. Als es gänzlich ohne jegliche Schmerzen funktionierte, wagte ich dann auch als Stresstest eine normale Polka, und kurze Zeit später eine richtig gestrampfte Polka. Dies ist im ORF-Salzburg-Heute-Video dann nicht zu sehen. Würde zum Rest der Geschichte auch unglaubwürdig erscheinen. :-) Am Montag waren wir tatsächlich nach 11:00 Uhr noch in Bad Ischl. Ich hatte mich an die kaiserliche Geschwindigkeit rasch gewöhnt. Aber schmerzfrei war die Wartezeit zur nächsten Ordination am Dienstag auch leicht auszuhalten. Auf die 3. Injektion verzichtete ich gerne, auch wenn Dr. Lampl hervorragend injeziert. Meine Gattin fragte mich (zurück in Neukirchen) noch mehrmals, welche Wunderspritze Herr Dr. Lampl da eigentlich verwendet habe. Ich war so voller Tatendrang und beinahe überdreht. Naja, ich habe Dr. Lampl am Dienstag als letzter Patient der Ordination auch den Bericht von Salzburg-Heute gebeichtet, in dem ich so gar nicht zu übersehen bin. Ich glaube, wenn er mich am Samstag nicht selbst behandelt hätte, würde er diese Anekdote in die unglaubwürdigen Geschichten einordnen.

Allerdings darf ich hier auch verraten: Ich habe EFT (emotional freedom techniques) angewandt. Manche werden sagen, ein wenig Klopfen kann nichts bewirken. Ich muss aus Überzeugung sagen, ich bin zwar anfangs äußerst unempfindlich darauf gewesen. Und Rita Harm hätte eigentlich schon lange aufgegeben gehabt. Aber inzwischen hat sie mir dazu verholfen, dass ich EFT erfolgreich einsetzen kann. Es geht ja auch nicht ums Klopfen. Es geht um den Text, den ich dazu spreche ...

hier sollte mein erstes Logo sein: Den Fans der Pirni Plattenkiste

"De Weana san do!"
rief die Tochter der Bachmaiers im Burgeck voller Begeisterung, als wir wieder einmal den ersten Besuch in unserem Urlaub wagten. Sie meinte eben speziell uns, obwohl im Burgeck während des Jahres sicher genügend Gäste aus Wien gastieren. Im Oberpinzgau könnte man die Wiener auch leicht mit Kartoffeln verwechseln. Die werden hier eben auch "Weana" genannt. Das ist halt so ähnlich wie bei den "Frankfurtern" in Wien (leckere Würstchen). Zur wienerischen Aussprache habe ich einen Link gefunden, weshalb ich diese Anekdote hier einbringen will.

hier sollte mein erstes Logo sein: Den Fans der Pirni Plattenkiste

   zurück (zur Linkseite)   
 zeige große Schriften